Someday/Maybe Blog Post

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Was ist ein „Someday/Maybe“ Blog Post? Ich versuche mich der Getting Things Done Methode zu organisieren. Dazu gehört eine Liste mit Ideen, die vielleicht irgendwann einmal umgesetzt werden. Seit mehreren Monaten, habe ich dort eine handvoll Ideen für Blog Posts gesammelt und nie weiter verfolgt. Jetzt will ich die endlich mal von der Liste streichen und tue das mit einem einzelnen Blog Post, der diese Ideen sehr roh enthält.

„FAST“ Ziele

Für das Sommersemester habe ich mich viel mit Zielen auseinandergesetzt. Eine gute Lektüre dazu ist der Artikel „With Goals, FAST Beats SMART“. Wofür SMART steht ist relativ bekannt. FAST steht bei den Autoren für frequently discussed, ambitious, specific und transparent. Grundsätzlich sind in diesem Artikel Ziele aus dem Unternehmenskontext betrachtet. Aber ich denke, dass hilft mir auch privat, im Studium und in der Gemeinde.

Auf diesen Artikel bin ich im öffentlichen Handbuch von GitLab gestoßen.

kurzgesagt Philosophie Videos

Beim YouTube Kanal kurzgesagt gibt es tolle Videos. Interessante Inhalte, liebevoll gestaltet und mit einem empfehlenswerten Soundtrack untermalt. Die meisten Videos behandeln Themen aus den Naturwissenschaften. Ein paar thematisieren jedoch eher philosophische Ideen. Diese schätze ich sehr, stimme ihnen jedoch nicht immer zu. Trotzdem ist es spannend das eigene Weltbild mit anderen zu vergleichen – manchmal einfach nur weil Denken Freude bereitet. Zu diesen Videos gehören zum Beispiel Egoistischer Altruismus & Optimistischer Nihilismus.

Umgang mit Bibel und Notizen

Regelmäßige und intensive Auseinandersetzung mit der Bibel ist mir wichtig. Das stellt mich wieder vor die Qual der Wahl: Buch oder App? Welche der vielen Übersetzungen? Notizen direkt in die Bibel, ein Notizbuch, eine Datei, ein Wiki, ein Blog oder ein Brain? Natürlich nicht nur mich, auch Honza Pokorny schreibt über die Konsequenzen vieler Bibel Übersetzungen.

Aktuell bin ich mit dem Konzept einer „Ehe-Bibel“ zufrieden. Die benutzen wir seit ein paar Monaten. Ansonsten versuche ich, mich nicht zu sehr auf das richtige Arbeiten mit der Bibel zu verkrampfen. Ich nehme zum Lesen und für Notizen das Medium, das gerade am besten passt und mache mir sonst keine weiteren Gedanken. Immerhin geht es mir beim Bibellesen darum, Gott kennen und besser verstehen zu lernen.

Fleisch Gesellschaft versus Geschmack

Manchmal unterhalte ich mich mit Menschen über Fleisch Konsum oder generell tierische Produkte. Häufig geben sie mir recht mit meinen Gründen auf tierische Produkte verzichten zu wollen – auch wenn ich das nicht vollständig durchziehe. Als Ausweg aus dem Gespräch kenne ich eine Phrase in folgendem Stil:

Fleisch schmeckt aber so gut.

Ja mag sein; das ist aber kein gutes Argument gegen meine Argumente. Außerdem ist es meines Erachtens kein guter Grund Fleisch zu essen.

Ist denn persönlicher Geschmack wichtiger als gesellschaftliche Verantwortung? Ich persönlich kann das für mich nicht mit Geschmack rechtfertigen.

Übrigens gilt das für mich auch unabhängig von den grauenhaften Bedingungen unter denen Tiere gehalten werden. Für mich sind die Kriterien ganz grob in dieser Reihenfolge gewichtet: Arbeitsbedingungen > Umwelt > Tierwohl.

Thread-Theater

Das Thread-Theater ist eine Idee die mir beim lernen die Betriebssysteme Vorlesung gekommen ist. Was wäre, wenn die Bühne als Computer, die Schauspieler als Programme und der Regisseur als CPU (oder Scheduler) betrachtet würden.

Es gibt Text und Proben und eingeübte Dinge, die in einer bestimmten Reihenfolge getan werden. Aber der Regisseur entscheidet, wer wann wie lange spielen darf. Wenn ein Schauspieler gerade nicht an der Reihe ist, befindet sich sein Thread entweder im Ready Zustand (Freeze) oder im Warten Zustand, wenn vor der nächsten Aktion erst eine andere Aktion erfolgen oder eine Bedingung erfüllt sein muss.

Eine Konsequenz daraus wäre, dass das Stück bei jeder Aufführung einen etwas anderen Verlauf nehmen könnte. Beispielsweise wenn eine Person A im Laufe des Stücks, eine Nachricht an eine andere Person B verfasst und auf den Tisch legt. Je nach Reihenfolge könnte B auf den Tisch schauen, bevor oder nachdem A die Nachricht dort abgelegt hat und muss dementsprechend anders reagieren. Sicher eine Herausforderung für alle Beteiligten – insbesondere die Zuschauer.