Beginn eines Informatik-Studiums

Am bei Plasisent veröffentlicht.

In den letzten Wochen hatte ich meine letzten Arbeitstage. Bei Twitter habe ich von meinem letzten Tag bei Shopping24 und meinem Kündigungsgespräch bei der CODE MASCHINE geschrieben. Bei beiden Firmen habe ich sehr nette Menschen kennengelernt, die ich als Kollegen nur ungern vermisse.

Ein Tisch auf dem Geschenke und Süßigkeiten liegen. Geschmückt ist er mit einer Girlande aus schwarzen und weißen Socken.
Mein (ehemaliger) Schreibtisch bei Shopping24, wie er an meinem letzten Tag von meinen Kollegen geschmückt wurde.

Warum habe ich diese beiden Firmen verlassen? Die Antwort habe ich mit der Überschrift bereits verraten: Seit diesem Monat bin ich Student an der HAW Hamburg. Meine erste Woche habe ich dort bereits verbracht. In dieser Orientierungs-Einheit, haben Studenten aus höheren Semestern uns Neulingen erklärt, wie das Studium an der HAW abläuft. Das hat mir sehr geholfen.

Ein Professor erklärte uns Studenten der Angewandten Informatik bereits, dass unser Fach nur in Kombination mit anderen Studiengängen interessant ist. Informatik steht (fast nie) alleine. Wir kommen schnell mit anderen Bereichen in Berührung. In einigen Beispielen sprach er von Psychologie, Design, Soziologie.

Kommende Woche beginnen unsere Vorlesungen. Ich freue mich auf Grundlagen der Informatik. In Programmier-Methodik und -Technik werde ich die Programmiersprache Ruby lernen. Ich bin gespannt wie erfolgreich ich in Mathematik sein werde. Betriebswirtschaft werde ich auch lernen, beziehungsweise lernen müssen. Dieses Fach wird meine Disziplin sicherlich herausfordern.

In den letzten Wochen habe ich mehrfach bemerkt, wie leicht es ist, freie Tage nicht zu nutzen. Ich denke, dass ich Zeit habe und starte sehr gemütlich in den Tag. Etwas länger liegen bleiben, dann etwas mehr in der Bibel lesen, ein wenig ausführlicher frühstücken, nebenher Videos und Artikel im Feedreader anschauen und – Schwupps! – wie von selbst, ist der halbe Tag vergangen. Und ich habe nicht mal angefangen meine Punkte zu erledigen. Mir hilft an diesen Tagen ein Konzept, das Rainer König in seinen Videos vorstellt: der Daily Plan in Org-Mode. Alle offenen Punkte als Checkboxen zu sehen motiviert mich, sie konsequent anzupacken.

Jetzt heißt es erstmal: Erstes Semester überstehen und Kommilitonen besser kennen lernen. Für die ersten Kontakte war die Orientierungs-Einheit sehr hilfreich und ich habe nette Leute getroffen.

% LaTeX werde ich in Zukunft vermutlich häufiger brauchen.
% In diesem Sinne:
\part{Informatik-Studium an der HAW Hamburg}