Vegetarisch – Januar und Jahres Challenge

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Mein Vorsatz für 2017, ist zugleich meine 30 Days Challenge für Januar: Ich ernähre mich vegetarisch. Diese Ernährungsweise finde ich schon längere Zeit sympathisch. Nun habe ich mich endlich dafür entschieden. Und ich habe ein paar gute Gründe, die für mich gegen den Fleisch-Konsum sprechen.

Meine Gründe für den Vegetarismus

Diese Gründe haben mich dazu bewogen, Vegetarier zu werden. Mir ist bewusst, dass ich die meisten Gründe erst als Veganer konsequent umsetzen würde. Verzicht auf Fleisch ist der erste Schritt. Ob und was noch kommt, wird die Zukunft zeigen.

Anmerkungen zu Reaktionen

Es wird gemunkelt, dass meine Frau mich zu diesem Verzicht überredet oder gar gedrängt hat. Dem ist nicht so. Vegetarismus befürwortete ich schon, bevor sie sich zum Verzicht auf Fleisch entschlossen hat. Allerdings habe ich bisher meist bei anderen Menschen gegessen und wollte so kompatibel wie möglich sein. Das hat sich nun geändert. In unserem gemeinsamen Haushalt haben wir fast nie Fleisch gegessen und nach meinem Arbeitswechsel Anfang des Jahres, stehen mir in der Kantine meist drei leckere vegetarische Gerichte zur Verfügung. Es ist für mich bequem geworden, auf Fleisch zu verzichten.

Sehr oft werde ich gewarnt, nicht zum militanten Vegetarier zu werden. Oder ich bekomme erzählt, dass man ja tolerant sei und es akzeptiere, wenn andere kein Fleisch mehr essen, es aber als störend empfinde, dass viele Vegetarier (oder Veganer) so militant oder extrem seien. Ich kenne keinen einzigen aggressiven Vegetarier oder Veganer. Im Gegenteil, die meisten erzählen fröhlich was sie neues gelernt oder entdeckt haben und wenn sie gefragt werden auch welche Gründe sie zu ihrer Ernährweise bewogen haben. Meist fallen mir eher die Personen negativ auf, die sich über Veganer oder Vegetarier beschweren. Von ihnen kenne ich inzwischen vermutlich mehr Witze über Veganer, als ich Vegetarier kenne.

Zwischen-Fazit

Der erste Monat ohne Fleisch-Produkte ist schon vorbei. Ich bin ein wenig spät dran mit diesem Artikel. Dafür habe ich schon die Möglichkeit für einen Zwischenbericht.

Überrascht hat mich nur eines: Die Auswahl an fleischlosen Gerichten ist fast immer gut. Ja, in der Kantine und in vielen Restaurants gibt es nur 3-5 vegetarische Gerichte. Aber in vielen Fällen hatte ich Schwierigkeiten mich zwischen diesen Gerichten zu entscheiden. Und das nicht, weil mir keines zusagte, sondern weil ich auf alle Lust hatte.

Bei uns zu Hause hat sich quasi nichts geändert. Wenn ich bei Freunden esse, nehmen sie meist Rücksicht. Nur eine Situation war schwierig: In meiner Gemeinde gibt es nach dem Gottesdienst immer ein gemeinsames Mittagessen. Hier gibt es oft nicht viel vegetarische Alternativen. Wenn einmal im Monat jeder etwas für das Buffet mitbringt, ist es nicht immer leicht zu erkennen, welche Gerichte ohne Fleisch sind. Häufig versteckt sich Hackfleisch in Teigtaschen, Speck-Würfel in Quiches oder Fisch in Salaten.

Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass zumindest die Anfangszeit herausfordernd wird. Aber bisher habe ich erst dreimal gedacht, dass ich ein Gericht mit Fleisch vielleicht doch mal vermissen werde. Zu Beginn habe ich mir auch überlegt, dass ich mir dieses Jahr verschiedene Ausstiegspunkte aus der Challenge gewähre: Ende Januar, Ende März, vielleicht Ende Juli und Ende Dezember. Heute weiß ich, dass ich mein Vorsatz nicht nach einem Monat abbrechen werde. Ich bin optimistisch und denke, dass ich nach 2017 nicht mehr anfange Fleisch zu essen.

Mehr Lesestoff

Danksagung

Danke an meine liebe Frau, die mich zwar nicht zum Vegetarismus gedrängt, aber dafür diesen Artikel Korrektur gelesen hat.