I ♥ git-cola

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Letztes Jahr nutzte ich den I ♥ Free Software Day um auf freie Software in Städten, Ländern und der EU hinzuweisen. Dieses Jahr möchte ich die Gelegenheit nutzen, um den Entwicklern einer Software zu danken, die ich selbst sehr häufig und gerne verwende: git-cola.

Eigentlich verwende ich die freie Versionsverwaltung git am liebsten über das Terminal. Aber bis ich die wichtigen Text-Befehle für den Alltag kannte und anwenden konnte, brauchte ich eine Unterstützung. Eine grafische Oberfläche, die ich verwenden konnte, ohne vorher lange Tutorials gelesen haben zu müssen. Das war git-cola und somit hat mir git-cola geholfen, git in meinem Arbeitsalltag zu integrieren.

Inzwischen teste ich gelegentlich neue Oberflächen und es gibt einen Punkt, bei dem nahezu jede GUI für mich ausscheidet: Die wenigsten halten sich an gängige Standards für Commit Messages. Standards, die auch der git-Schöpfer Linus Torvalds immer wieder anfordert, zum Beispiel bei seiner Tauch-Logbuch-Software Subsurface oder in einer Diskussion bei GitHub.

Wird git-cola unter diesem Aspekt betrachtet und bewertet, fällt auf, dass die Software alles vorbildlich macht. Die Zeilen werden automatisch bei 72 Zeichen umgebrochen. Für den Entwickler sehr bequem.

Das ist mein persönlicher Hauptgrund, wegen dem mir git-cola so gut gefällt, aber die Software macht auch viele andere Dinge richtig. Deswegen ist mein Tipp für jeden, der mit git arbeit: Gib git-cola eine Chance und teste es mal. Die Entwickler machen eine tolle Arbeit.