Viele kleine Challenges statt wenigen großen

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Die 30 Tage währenden Herausforderungen sind ein Konzept, das mir sehr gut gefällt. Für einen begrenzten Zeitraum etwas ausprobieren, das man über längere Zeit sicher nicht durchhalten könnte. Klasse! Aktuell gibt es bei mir jedoch einige Punkte, die ich mir langfristig – nicht nur für 30 Tage – aneignen möchte. Aber welche Punkte fordern mich so sehr heraus, um deren Willen ich keine einmonatige Challenge starten möchte?

Private Buchführung mit ledger

Vor einem halben Monat habe ich das erste Mal etwas von der Software ledger gehört und mich direkt in sie verliebt. Naja – verliebt ist das falsche Gefühl für ein Buchführungsprogramm, aber diese freie Software bietet viele der Features, die ich gesucht habe.

Da wären zum Beispiel die Bedienung über das Commandline-Interface. Große grafische Oberflächen mit etlichen Menüs gefallen mir nicht sehr, es fühlt sich für mich oft ehrlicher an, ein Programm über das Terminal zu bedienen. Zudem werden die Daten in einfachen Textdateien gespeichert. Das erlaubt mir, meinen bevorzugten Texteditor und meine geliebte Versionsverwaltung für Dateien zu verwenden.

Diese Rahmenbedingungen führten dazu, dass der Versuch bisher länger anhält als alle vorhergehenden. Den ein oder anderen Anlauf hatte ich schon bevor ich ledger kannte gestartet. Da nutzte ich aber entweder Programme, in die ich mich nicht einlernen wollte, oder Systeme, die auf Tabellenkalkulationsprogramme aufsetzten. Und diese Tools finde ich unglaublich anstrengend.

Mehr Bewegung – z.B. regelmäßig joggen

Noch ein Punkt, der schon länger in meinem Kopf herumgeistert. Als Software-Entwickler sitze ich täglich circa acht bis zehn Stunden am Computer. Dazu kommen noch meine Hobbys (wie dieses Blog) und Kommunikation über das Internet. Et voilà: Ich sitze nur noch am Computer.

Man muss kein Arzt sein um zu wissen, dass dieser Zustand für den Körper nicht sonderlich gesund ist. Daher nehme ich mir aktuell vor mich häufiger zu bewegen. Zum Beispiel versuche ich seit wenigen Wochen, zumindest zwei Mal in der Woche joggen zu gehen. Nur eine kleine Runde, aber besser als gar nicht.

Auch in meinem Freundeskreis gibt es in der letzten Zeit immer wieder den Versuch, sich häufiger zum Sport machen zu treffen. Das könnte eigentlich etwas konsequenter durchgezogen werden. Müsste sich mal jemand drum kümmern …

Kopfrechnen beim Einkauf

Wie bei der privaten Buchführung geht es auch hier im das Thema Geld und das obwohl ich Geld eigentlich nicht sonderlich mag. In der letzten Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, wie blind ich einkaufe. An der Kasse bin ich oft erstaunt, wie viel – oder wenig – ich für meinen Einkauf bezahlen muss.

Um das zu verhindern habe ich mir erst vor ein paar Tagen vorgenommen, mir das Preisrechnen anzugewöhnen. Einfach jedes Mal, wenn ich etwas einpacke den Preis aufaddieren. Im Moment bin ich zwar noch nicht sehr fix beim Kopfrechnen, aber das wird sich mit der Zeit sicherlich ändern.

Weniger Süßkram / mehr Obst (und Gemüse)

Eine gesündere Ernährung mit mehr Vitaminen und weniger Fett und Zucker, werde ich mir noch angewöhnen müssen. Bisher kann ich Schokolade oder Zucker in den verschiedensten Variationen fast maßlos verzehren. Obst und Gemüse bleiben leider auf der Stre… ich meine dem Küchenti… also im Supermarktregal.

Dazu habe ich mir bisher noch fast keine Gedanken gemacht. Eigentlich weiß ich nur, dass ich gesünder essen sollte. In welchem Ausmaß und mit welchen Methoden habe ich mir aber noch nicht überlegt. Über Tipps würde ich mich freuen!


Eigentlich bekomme ich fast jeden Tag Ideen für Gewohnheiten, die ich mir neu aneignen könnte. Dies jedoch sind die Punkte, auf die ich mich in der nächsten Zeit verstärkt konzentrieren möchte.