„Die Anstalt“ über Überwachung

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Welch geniale Show! In Aufbau, Inhalt und künstlerischer Darstellung, können nur wenige Formate der Sendung „Die Anstalt“ das Wasser reichen. Die Mitwirkenden beherrschen ihr Handwerk und der Konsum von „Die Anstalt“ wäre ein wahrer Genuss, wenn die Botschaften dahinter nicht so bitter wären.

Diesen Dienstag wurde die aktuelle Folge ausgestrahlt. Schau sie dir an, solange sie noch in der Mediathek zu finden ist und du nicht auf YouTube ausweichen musst.

Das Thema war Überwachung. Die Kabarettisten haben dem Zuschauer ihre Darstellung so knallhart satirisch vor den Kopf geknallt, dass ich fast zwei Stunden benötigte, um diese Sendung anzuschauen. Zwar denke ich, dass ich mich mit dem Thema schon relativ intensiv auseinandergesetzt habe, aber bei dieser Sendung war selbst mir einiges neu.

Eigentlich würde ich gerne eine Zusammenfassung schreiben, aber das traue ich mir nicht zu. Irgendeinen wichtigen Punkt würde ich vermutlich vergessen. Oder mein Geschreibsel wäre zu sehr eine Nacherzählung. Dann kannst du die Sendung auch gleich anschauen. Und das solltest du!

Warum liest du hier eigentlich weiter? Bist du immer noch nicht überzeugt?

Okay, wie wäre es damit: Der Bundesnachrichtendienst als „Bond“ und Angela Merkel als „M“. Wenn das mal kein Anreiz ist, ausnahmsweise eine Sendung des ZDF anzuschauen.

Update vom 29. Mai (circa 11 Uhr): Auch bei netzpolitik.org erschien ein Artikel über „Die Anstalt“. Dort wurde zudem ein Faktencheck mit den Quellen der aktuellen Folge verlinkt. Das ist sehr, sehr gut!