Verschlüsselung soll einfach werden mit p≡p

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Wenn ich meine Freunde frage, warum sie keine Verschlüsselung verwenden, ist einer der häufigsten Gründe, dass es zu kompliziert sei. Das ist in meinen Augen zwar kein guter Grund um nicht zu ver­schlüsseln, aber ich kann ihn zumindest nachvollziehen.

Diese Argumentation wird aber stark entkräftigt, wenn die Macher des p≡p Projekts halten, was sie versprechen.

Das Ziel des Projektes ist es, die Schritte, die notwendig sind um ein System zur Ver­schlüsselung der eigenen Kommunikation ein­zu­rich­ten, zu au­to­ma­ti­sie­ren.

Nach der Installation soll das p≡p-Plugin auf dem Rechner des Users nach allen nötigen Abhängigkeiten – wie zum Beispiel GnuPG – suchen und diese gegebenenfalls im Hintergrund installieren.

Ebenfalls im Hintergrund, wird für den User ein neues Schlüsselpaar erstellt. Wenn eine E-Mail versendet wird, soll p≡p überprüfen, ob ein Public Key des Gegenübers vorhanden oder auf einem Keyserver verfügbar ist.

Wichtiger als die Automatisierung der Einrichtung finde ich aber, dass mit pretty Easy privacy nicht nur E-Mails, sondern auch die Unter­haltungen vieler anderer Systeme verschlüsselt werden sollen. So ist zum Beispiel auch geplant den Facebook Chat oder WhatsApp Nach­richten zu verschlüsseln.

Diese Pläne und die Tatsache, dass bereits jetzt eine Demo-Version für Outlook bereitsteht, lassen mich sehr auf das Projekt hoffen. Damit es realisiert werden kann, wurde eine Crowdfunding Kampagne für p≡p gestartet. Innerhalb der ersten drei Tage, sind schon mehr als 45 % des angegebenen Ziels erreicht. Ich denke aber, dass es gut wäre, wenn mehr zusammen kommt.

Wenn du gerade ein Projekt zum Unterstützen suchst: pretty Easy privacy wäre mein Vorschlag!