Verbotene Stimmen

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Wenn man hier in Deutschland etwas bloggt, dass politisch ist und gegen die Regierung oder deren Entscheidungen geht, dann ist das gut aber ungefährlich. Es ist viel anstrengender zu bloggen, wenn dabei Leib und Leben auf dem Spiel stehen. Das erleben mehrere Bloggerinnen aus China, Kuba und Iran über die Arte die Doku­mentation „Forbidden Voices“ zeigte.

Diese Frauen werden geschlagen, weggesperrt, verhört und mit Pro­paganda im öffentlichen Fernsehen bei der Bevölkerung unbeliebt gemacht. Weil sie für Menschenrechte kämpfen und weil sie ihre eigene Meinung sagen.

In gewisserweise sollten wir – die wir Meinungsfreiheit haben – dieses Recht nutzen. Wir sollten uns viel mehr über die Vorgänge in unserem Land informieren, um uns eine eigene Meinung zu bilden und besser an der Politik mitwirken zu können. Wir müssen dafür sorgen, dass es bei uns bleibt, wie es ist.

Gleichzeitig sollten wir für Menschen kämpfen, die dieses Privileg nicht haben. Wir haben hier Rechte, für die viele Menschen in an­der­en Ländern gestorben sind und immer noch sterben.

Das dürfen wir nie vergessen.