Netzausbau sollte gefördert werden

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Der Digitalkommissar der EU, Günther Oettinger,  schreibt in seinem Blog über einige seiner Gedanken, wie der Netzausbau gefördert werden könnte. Um den Providern einen Anreiz zu schaffen, überlegt er auch, ob es hilfreich wäre, den Kunden einen Wechsel des Anbieters für eine relativ lange Zeit, zu verwehren.

Das finde ich ziemlich doof.

Als ich mich mit meinem Chef darüber unterhalten habe hätten wir uns am liebsten den Kopf gegen die Tischkante geknallt. Statt­dessen erzählte er mir von seiner Idee, mit der man möglicher­weise einen Anreiz für Provider und einen Mehrwert für Nutzer schaffen könnte.

Die staatliche Förderung für Telekommunikationsanbieter, sollte an deren Angebot gekoppelt werden. Wie viel Anschlüsse, welche Band­breite und wo. Je größer Bandbreite bei den Anschlüssen, desto mehr Geld gibt es vom Staat. Genauso der Ortsbezug: In einer Großstadt, wie Beispielsweise Hamburg oder Berlin, gibt es weniger Geld als in einem kleinen Dorf auf dem Land, wie zum Beispiel Königseggwald oder Boms.

Dadurch würde es sich für die Provider finanziell lohnen, kleine Käffer mit großer Bandbreite zu versorgen. Man sollte dann auch darüber nachdenken, ob man das Fördergeld an relative Werte koppelt, damit wir im Jahr 2030 nicht mit Internet­ge­schwin­digkeit von 2014 surfen müssen.