Mein Bett für Snowden

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Es gibt noch ein Bett für Snowden: meins! Ich könnte gut damit leben nicht in meinem Bett zu schlafen, wenn Deutschland dafür zeigen könnte, dass wir uns für den Schutz der Grundrechte ein­setzen.

Dabei geht es nicht allzu sehr um die Person Edward Snowden. Es geht viel mehr darum, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft Whistleblower schützen müssen. Sie sind eine unserer wenigen Hoffnungen, für eine offene und freie Gesellschaft. Deswegen ist die eigentliche Forderung nicht Asyl für Snowden, sondern:

Asyl für Whistleblower!

Edward Snowden ist hier nur das konkrete Beispiel. Wir haben ihm sehr viel – die Aufdeckung der men­schen­rechtsverletzenden Massen­­überwachung – zu verdanken. Wenn wir ihn hängen lassen, dann ist dies das schlechteste Zeichen, das wir zukünftigen Whistleblowern geben können!

Ich bin Gott sei Dank (!) nicht der einzige. Über 42 Tausend Men­schen wollen Asyl für Snowden und vermutlich auch zuküftige Whistleblower. Auch Juna bietet Edward Snowden ein Bett an (sie hat dazu einen sehr schönen Beitrag geschrieben).

Hoffentlich kann ich meine Eltern noch überreden so ein Kleber an unserer Haustüre anzubringen. Direkt an einer Bushaltestelle zu wohnen, hat in dieser Hinsicht einen gewaltigen Vorteil. Update: Es wurde mit gestattet :).