Europawahl 2014: „Unwählbare“ Parteien

Am bei Plasisent veröffentlicht.

Am 25. Mai ist die Europawahl. Bislang weiß ich nicht, wen ich wählen soll. Nur wen ich nicht wählen möchte. Aber das ist ja immerhin ein Anfang.

Ganz vorne auf der „Unwählbar“-Liste steht bei mir natürlich die CDU. Auch wenn ich damit vermutlich einzelnen Christ­demo­kraten Unrecht tue; die CDU macht mir gerade zu viel doppel­plus­ungutes.

Mit der CDU auf dem Podest steht die „Alternative“ für Deutsch­land. Diese Leute sind in meinen Augen die gefährlichste na­ti­o­na­lis­ti­sche Partei Deutschlands, da sie den Nationalismus mehr oder weniger geschickt in ihre vermeintliche Seriosität verpackt. Zudem halte ich die AfD zu jung* um richtig eingeschätzt werden zu können.

Den Begriff „Nationalismus“ möchte ich übrigens ohne Wertung verwenden. Mir erschließt sich zwar nicht ganz, warum ich eine nationalistische Partei in das Parlament eines Staatenverbundes wählen soll, aber jedem seine Meinung. Wichtig finde ich nur, dass man sich bei der AfD bewusst sein sollte, dass sie nationalistisch ist. Zumindest gibt es dafür ein paar Anzeichen:

Ich persönlich finde die AfD auch einfach unsympathisch. Zum Beispiel im Hinblick auf das, was Tante Jay über die AfD ge­schrie­ben hat. Die kann ich einfach nicht wählen.

Bei anderen Parteien gibt es immer ein paar Punkte, die ich ab­solut nicht gutheißen kann. Bei den Piraten ist das der Umgang unter­einander; bei den Grünen ist es die Frauenquote. Ich sollte mich damit abfinden, dass es die perfekte Partei es nie geben wird.

Zum Glück gibt es die Kampange WePromise.eu! Vermutlich werde ich es mir einfach machen und einen Kandidaten wählen, der die Charta der digitalen Grundrechte unterstützt – sofern das möglich ist.


* Mit zu jung meine ich das Bestehen der Partei und nicht das Durchschnittsalter der Mitglieder.